Der Internationale Ausschuss

Unsere Ziele

  • Die Menschenwürde eines jeden Menschen, unabhängig von Rasse und Religion, achten und einfordern; besonders in Entwicklungsländer menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Zusammenarbeit mit anderen Nichtregierungsorganisationen durchsetzen.
  • Den fairen Handel bei uns fördern, um die Voraussetzungen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen schaffen
  • Weltweite Solidarität, Partnerschaft und Freundschaft, besonders mit Benachteiligten und Unterdrückten anstreben durch Hilfe zur Selbsthilfe
  • Gesellschaftliche und Verhaltensänderungen durch Bewusstseinsbildung unserer Mitbürger erreichen. Unser eigenes Bewusstsein wollen wir in einem andauernden Lernprozess, der durch den ständigen Austausch mit unseren Partnern angeregt wird, weiterentwickeln.
  • Netzwerke auf- und ausbauen auf lokaler Ebene, in Europa und weltweit: Migrations- und Ausländerbeiräte, kirchliche Organisationen, Gewerkschaften, andere weltweit tätigen Nichtregierungsorganisationen (FIAN, Attac, Kindermissionswerk, Misereor, Renovabis).
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbständigkeit unserer Partner in Madagaskar durch Hilfen zur Selbsthilfe; ihre Schul- und Weiterbildung fördern, um eine nachhaltige Entwicklung in Madagaskar zu erreichen.

Unsere Aktionsfelder

Internationale Beziehungen

  • Partnerschaften zu Arbeitnehmern und -nehmerinnen in Europa aufbauen und durch persönliche Begegnungen festigen. Durch den Erfahrungsaustausch, den wir mit Seminaren anstoßen, wird das gegenseitige Kennen lernen der jeweiligen Lebenssituation gefördert und in politischen Aktionen gebündelt z. B. Erarbeiten von Wahlprüfsteinen zur Europawahl und in Netzwerken
  • Begegnungen und Partnerschaften weltweit: die Frauenprojekte in Madagaskar betreuen und weiter unterstützen und den Erfahrungsaustausch pflegen und in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Entwicklung, Frieden der Erzdiözese weitere Begegnungen organisieren.

Befähigung für eine international solidarische Gesellschaft

  • Schulung und Bewusstseinsbildung innerhalb der KAB durch Seminare und Aktionen (kennen lernen der Partnerorganisationen und der Freunde der KAB in Europa und weltweit, Basisarbeit im Diözesanverband vorantreiben. d. h. die Ortsverbände und die Mitglieder für die Partnerschaftsidee gewinnen)
  • Information und Bewusstseinsbildung außerhalb der KAB (das Verständnis für fremde Länder und für Probleme der Dritten Welt fördern durch Präsentationen unserer Projekte und der Probleme der Globalisierung bei verschiedenen Gremien, Vereinen, Freizeitgruppen, Pfarreien usw.)
  • Öffentlichkeitsarbeit durch Aktionen

Migration und Integration

  • Kontaktaufnahme und Begegnungen mit unseren ausländischen Mitbürgern.
  • Gemeinsame Veranstaltungen mit Ausländerbeiräten und Vereinen unserer ausländischen Mitbürger
  • Gemeinsame Studientage mit unseren ausländischen Mitbürgern zum gegenseitigen Kennen lernen der jeweiligen Kultur und Lebenssituation
  • Unterstützung unserer ausländischen Mitbürger bei der Durchsetzung ihrer bürgerlichen Rechte

Projektland Madagaskar

Wir unterstützen Frauenprojekte in Madagaskar, die Frauen und ihren Familien das Überleben ermöglichen. Mit den Frauen, die sich in der Selbsthilfeorganisation FIVOY zusammengeschlossen haben, pflegen wir Erfahrungsaustausch, unterstützen ihre Projekte und besuchen uns gegenseitig.

Eine Arbeitsgruppe des Ausschusses, das „Madagaskar-Team“

  • hält den Kontakt zu den Projektpartnern,
  • sammelt landesspezifische Informationen über Madagaskar,
  • begleitet die Projekte der Frauen,
  • bereitet in Zusammenarbeit mit FIVOY neue Projekte vor,
  • besorgt den Informationsaustausch zwischen dem KAB-Diözesanverband und FIVOY und verfasst Berichte zur aktuellen Lage in Madagaskar,
  • macht die Frauenprojekte in der Öffentlichkeit durch Aktionen bekannt,
  • kümmert sich um die finanzielle Basis für die Frauenprojekte durch Fundrasing und Spendenverwaltung.

Fairer Handel

Wir fordern nicht nur den fairen Handel sondern fördern ihn auch aktiv in unserem Lebensbereich durch Bildungsveranstaltungen und unser Kaufverhalten: Politik mit dem Einkaufskorb

Die Arbeitsgruppe „Manirihosoa“ (= die nach Veränderung streben) des Ausschusses

  • veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Eine-Weltläden Seminare zur Verkaufsförderung der fair gehandelten Produkte,
  • bietet bei allen diözesanen KAB-Veranstaltungen fair gehandelte Produkten an,
  • arbeitet mit den Verantwortlichen der KAB-Orts- und Kreisverbänden eine Strategie zur Einführung von fair gehandelten Produkten (Kaffee, Tee) bei ihren Veranstaltungen aus.
  • führt Infokampagnen durch

Unsere Methoden

Wir arbeiten nach der Methode „Sehen - Urteilen - Handeln“:

  • Sehen: Das bedeutet, von seinem Leben zu berichten, davon, was mich persönlich und uns gemeinschaftlich betrifft.
  • Urteilen: Das bedeutet begreifen, die Ursachen, die Zusammenhänge und die Konsequenzen analysieren. Das heißt auch, unser Leben im Licht des Evangeliums sehen und uns verändern lassen.
  • Handeln: Das meint nach dem Sehen und Urteilen eine persönliche oder gemeinschaftliche Aktion festlegen, um an der Veränderung der menschlichen Beziehungen und an der Ankunft des Reiches Gottes mitzuarbeiten.

Bei allen unseren Aktionen wollen wir die vier Dimensionen gleichberechtigt berücksichtigen und erfahrbar machen:

  • die feiernde Dimension
  • die geschwisterliche Dimension
  • die samaritische Dimension
  • die prophetische Dimension