


Im Bildungswerk der KAB ist die Aktion entstanden. Sie bringt die Mitglieder des Verbandes jetzt zum Handeln:
60 000 Bierfilzla liegen zum Verteilen bereit. An Stammtischen, Stadtteilfesten, Pfarrversammlungen und Vereinsjubiläen gibt es schon erstaunte Gesichter. Sogar in Bildungshäusern werden sie verteilt. Für Nicht-Franken: Bei uns legt man den Bierdeckel oben drauf, das Bierfilzla unter den Krug!
Es begann bei der Mitgliederversammlung im November 2010. „Wir haben ja recht gute Forderungen in unserer Obertrubacher Erklärung 2.0 aufgestellt. Aber was machen die Menschen am Stammtisch? Sie poltern einfach dagegen.“ Woher sollten sie es auch anders wissen? Denn in den Talkshows und in den Zeitungen hören sie nichts anderes mehr. „Dann machen wir Bierfilzla mit Gegenargumenten!“ Da waren sich die Teilnehmer/innen einig. Die ersten Stammtischparolen sammelten sie im Nu. Eine lange Liste entstand bei Verantwortlichentreffen in den Regionen und auf Diözesanebene. Auch deftige, aber sachlich begründete Gegenargumente sprudelten nur so.
Schließlich entschied sich eine kleine Gruppe für sechs Filzla zum Thema „Abbau des Sozialstaates“. Das Feilen an den Texten machte Spaß. Dann die Frage: Schalten wir eine Werbeagentur ein oder nutzen wir eigene Fähigkeiten? Der Diözesanausschuss entschied sich für zwei verschiedene Ausgaben, gestaltet mit den Ideen von engagierten KABlern.
Die Mitglieder des Bildungsrates der KAB haben nun vor, die Erfahrungen mit den Bierfilzla zu sammeln und Anregungen weiterzugeben. Unsere „Stammtischargumente“ werden in Bildungsveranstaltungen und auf dieser Seite auf dem aktuellen Stand gehalten.
Hier ist ein bereits erprobter Sketch zur Umsetzung der Obertrubacher Erklärung: Heuern und Feuern (pdf, 75 KB)
Wir haben auch schon ausprobiert, einen Sketch mit einem Bierdeckel bei geeigneten Anlässen zu improvisieren.

Zugang zu Gesundheit darf als Menschenrecht nicht vom Geldbeutel abhängen.
Dazu eine Pressemeldung:
Ungerechte Löhne begünstigen Herzerkrankungen
07.06.2011 19:49
Hier finden Sie die Positionen der KAB zur Gesundheitspolitik

Aus der Sicht der katholischen Sozialverkündigung bedeutet Mindestlohn, die Würde der menschlichen Arbeit anzuerkennen. Anders als Kapital ist Arbeit Ausfluss der Person, Kapital dagegen „geronnene Arbeit“.
Die Globalisierung des Kapitals kann nicht zum Maßstab des gerechten Lohnes genommen werden.
Aus wirtschaftspolitischer Sicht ist der Mindestlohn eine Steigerung der Binnennachfrage, eine Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und die Stärkung der solidarischen sozialen Sicherungssysteme.
Neueste Meldungen zu Thema Mindestlohn können sie hier nachlesen

Die sogenannte Globalisierung ist seit Mitte der neunziger Jahre vor allem eine Globalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte.
Zugunsten der Anleger wurden die Arbeitsverhältnisse immer flexibler und die Löhne niedriger.
Grafiken:
Entwicklung spezifischer Erwerbsformen 1994 - 2010 (pdf, 61 KB)
Arbeitsentgelte versus Unternehmens & Vermögenseinkommen 1970 - 2015
(pdf, 49 KB)

Der Anteil der Sozialleistungen am Bruttoinlandsprodukt ist seit langem etwa gleich.
Sozialleistungsquote 1960 - 2010 (pdf, 56 KB)
Das bedeutet, nicht der Sozialstaat ist zu teuer, sondern die Steuern sind zu gering. Vor allem die Steueranteile aus Unternehmens- und Gewinneinkommen sind geringer geworden.
Belastung des Einkommens durch Steuern und Sozialabgaben (pdf, 75 KB)
Dahinter steht eine Wirtschaftstheorie, die seit Anfang der 80er Jahre in den Industrieländern immer mehr umgesetzt wird.
Pferdeäpfeltheorie (pdf, 28 KB)
Sie wird vor allem seit der Wirtschaftskrise von 2008/2009 immer stärker kritisiert.
Einkommensunterschiede Wirtschaftswachsturm nur für Reiche (pdf, 53 KB)

Das Rentenmodell der KAB (pdf, 245 KB)



Dahinter steht eine Wirtschaftstheorie, die seit Anfang der 80er Jahre in den Industrieländern immer mehr umgesetzt wird.
Pferdeäpfeltheorie (pdf, 28 KB)
Sie wird vor allem seit der Wirtschaftskrise von 2008/2009 immer stärker kritisiert.
Einkommensunterschiede Wirtschaftswachsturm nur für Reiche (pdf, 53 KB)


Zeitarbeit ist besser als Leiharbeit zu bezeichnen.
Die neueste Untersuchung der IG Metall finden Sie hier
Die Behauptung, Leiharbeit vermittle in feste Beschäftigung, trifft nur sehr beschränkt zu.
Erwerbsstatus von Leiharbeitnehmern vor und nach ihrem Einsatz in Leiharbeit
(pdf, 124 KB)


Die gesellschaftliche Spaltung in Deutschland nimmt ständig zu. Das zeigt die „Reichtumsuhr“


Erläuternde Hinweise finden Sie unter Bierdeckel 3


Das stellt auch der Sachverständigenrat der Bundesregierung fest
Sachverständigenrat 18.05.2011 (pdf, 15 KB)