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Erzbischof Dr. Ludwig Schick
am Rednerpult

Gute Arbeit schützt Menschenwürde

KAB-Ausstellung im Bamberger Klinikum

Bamberg (ds). „Ein langfristiges, sozialversichertes Arbeitsverhältnis und ein gerechter Lohn sind wesentlich für die Würde des Arbeitnehmers!“

Diese Aussage zog sich wie ein roter Faden durch die Grußworte der Redner zur Eröffnung der Ausstellung „Gute Arbeit – Hier arbeitet ein Mensch“ 

 Präsentiert von dem KAB-Kreisverband Bamberg-Stadt und dem KAB-Diözesanverband Bamberg, machte die Wanderausstellung auf ihrer Rundreise durch das Erzbistum Station im Klinikum am Bruderwald. Am Montag, 19. Juli, fand dort ein festlicher Empfang statt, der von der Musikerin Sibylle Friz begleitet wurde. Die Bambergerin begeisterte die geladenen Gäste mit satirischen Chansons zu Themen der Arbeitswelt.

Dietmar Stark, Öffentlichkeitsreferent der KAB

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Die Veranstaltung im Überblick

Fest der Kulturen

Internationaler Tag der KAB

Bamberg (ds). Bamberger Bürger aus Bulgarien, China, Indien, dem Iran, Kolumbien, der Mongolei, der Slowakei und Russland präsentierten ihre Nationen, erläuterten Sitten und Gebräuche und stellten landestypische Kunst und Musik vor.

Sie folgten dem Motto des Festes der Kulturen „Der Traum einer neuen Welt, in der ein Jeder von uns allen zählt“ und zeigten ihre kulturelle Vielfalt. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg hatten zu diesem Internationalen Tag am Sonntag, 13. Juni, nach St. Urban geladen.

CAJ-Diözesankaplan Pfarrer Lars Rebhan aus Hannberg unterstrich in dem der Veranstaltung vorangegangenen Gottesdienst, die Verbundenheit vieler Völker in einer großen Ökumene zwischen Christen, Juden und Moslems, die sich auf den Bund Gottes mit dem Stammvater Abraham gründe.

Dietmar Stark, Öffentlichkeitsreferent d. KAB 

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Sparpaket ist unüberlegt, ungerecht und unsozial

KAB: Katholische Arbeitnehmer werden Widerstand leisten

Bamberg (ds). Der Geschäftsführer der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Bamberg, Ralph Korschinsky, kritisiert das Sparpaket der Bundesregierung und kündigt heftigen Widerstand an. Die KAB bezeichnet die Sparpläne von Union und FDP als unüberlegten Schnellschuss, der die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten vertiefen wird. Die KAB betont, dass sich alle Sparpläne daran messen lassen müssen, ob sie für mehr soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sorgen.

Die KAB kritisiert insbesondere, dass die Schwachen der Gesellschaft – Arbeitslose, Behinderte, Familien und Sozialhilfeempfänger – die Hauptlasten zu tragen hätten, während die Gutverdiener und Reichen ungeschoren davonkommen. Korschinsky sieht die Hauptverantwortung dafür bei der FDP: „Seit die FDP in Berlin mitregiert, versucht sie systematisch die sozialen Errungenschaften zugunsten ihrer Klientel abzuschaffen. Hoteliers werden besser, behinderte Arbeitnehmer schlechter gestellt. Gutverdiener werden entlastet, Familien und Sozialhilfeempfänger belastet.“

Die KAB fordert, die Verursacher der Krise endlich an den Kosten zu beteiligen und eine Finanztransaktionssteuer einzuführen. „Was wir schon seit Monaten befürchtet und öffentlich angeprangert haben, ist nun eingetreten. Die Schwächsten der Gesellschaft haften für die Rekordneuverschuldung des Bundes aufgrund des Versagens und der Gier von Banken und Spekulanten. Wir brauchen eine Vermögenssteuer wie in Frankreich. Zudem muss der Spitzensteuersatz angehoben werden, um die Lasten der Krise auch auf starken Schultern zu tragen“, mahnt der KAB-Geschäftsführer und ergänzt: „Als katholische Arbeitnehmerorganisation fragen wir uns natürlich, wie lange die christlichen Parteien noch die fadenscheinigen und falschen Heilsversprechen der FDP aus der liberalen Mottenkiste mitbeten werden? Wann endlich werden verantwortungsbewusste Christen in den Parteien aufstehen und sagen, jetzt reicht es, mit der FDP ist soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften nicht zu machen“.

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Kopfpauschale: Stoppt Röslers Mogelpackung

KAB-Bundesvorsitzender Hupfauer ruft zur Unterschriftenaktion auf

Köln. Heftigen Widerstand gegen die Pläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, eine 30-Euro-Kopfpauschale einzuführen, kündigt die KAB Deutschlands an. „Das neue Finanzierungskonzept des Gesundheitsministers ist nicht nur eine trügerische Mogelpackung, sondern auch ein unmoralisches Angebot“, sagt Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands.
Mit der generellen Pauschale werden Auszubildende und Geringverdiener genauso stark belastet wie Gutverdiener. „Dies ist unsozial und unmoralisch und wird nicht durch einen einkommensabhängigen Beitragssatz ausgeglichen“, betont der KAB-Chef. Er ruft die Mitglieder des katholischen Sozialverbandes auf, sich an der Unterschriften-Kampagne „Stoppauschale“
www.kab.de/dynasite.cfm?dsmid=72879&dspaid=871117
zu beteiligen, die gemeinsam mit Gewerkschaften und anderen Sozialverbänden initiiert wurde, um eine solidarische Finanzierung im Gesundheitswesen zu stärken.
Hier werde eine unsolidarische Einheitsprämie durch die Hintertür eingeführt und für den Soziaalausgleich müsse jeder einzelne sorgen. „Geringverdiener, einkommensschwache Rentner und Auszubildende müssten um eine Entlastung betteln und eine Bedürftigkeits-prüfung über sich ergehen lassen. „Dies ist unmoralisch. Besonders ältere Menschen fühlten sich einmal mehr als Bittsteller“, kritisiert Hupfauer.

KAB Deutschland

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