12.12.2010 Heinrichsblatt, FT

60 Jahre KAB St. Heinrich

Die KAB St. Heinrich in Bamberg feiert ihr 60-jähriges Bestehen am Freitag, 17. Dezember, um 18 Uhr mit einem Festgottesdienst in St. Heinrich (Chorraum). Danach geht die weltliche Feier im Pfarrheim weiter.

Quelle: Heinrichsblatt, Nr. 50, Ausgabe B, am 12.12.2010 auf Seite 28

 

Terminkalender

St. Heinrich - KAB: Fr.‚ 17. 12., 18 Uhr, Kirche: FestGd anl. 60 Jahre KAB St. Heinrich; anschl. Pfarrheim: Jubiläumsfeier, Ehrungen, Agape.

Quelle: Heinrichsblatt, Nr. 50, Ausgabe B, am 12.12.2010 auf Seite 27

60 Jahre KAB St. Heinrich

Die KAB-Gemeinschaft St. Heinrich Bamberg kann stolz auf ihre Gründung vor 60 Jahren zurückblicken. In einem Festgottesdienst mit KAB-Diözesanpräses Albert Müller, Präses Pfarrer Günter Höfer und Pfarrer Josef Eckert wird für 60 Jahre erfolgreiche Arbeit in der Pfarrei St. Heinrich gedankt.

Der Festgottesdienst beginnt am Freitag, 17. Dezember, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Heinrich. Dazu ist die gesamte Pfarrgemeinde eingeladen.

Anschließend findet im Pfarrheim St. Heinrich eine Jubiläumsfeier „Die KAB St. Heinrich blickt zurück und schaut nach vorn“ statt. Der Festabend ist nur für KAB-Mitglieder und geladene Gäste gedacht.

Quelle: Heinrichsblatt, Nr. 51/52 vom 19./26.12.2010 auf Seite 32

In der Pfarrei St. Heinrich eine Institution

JUBILÄUM Die Katholische Arbeitnehmerbewegung St. Heinrich feierte ihr 60-jähriges Bestehen. Die KAB ist ein kirchlicher Verband mit sozialen und berufspolitischen Zielen.

Bei der Ehrung langjähriger Mitglieder bedankten sich Vorsitzende Angelika Scherzer (l.) und ihr Stellvertreter Horst Battert (2.v.l.) bei Irmgard Feuerlein (dahinter Isolde Keilholz), Eduard und Johanna Schmitt sowie Walter Just. Rechts im Bild Präses Pfarrer Günter Höfer. Foto: privat

Bamberg - Unter dem Motto „KAB St. Heinrich blickt zurück – und schaut nach vorn!“ hat die Bamberger Ortsgruppe der Katholischen Arbeitnehmerbewegung ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert. Dem Festakt im Pfarrheim ging ein Dankgottesdienst voraus, der von Diözesanpräses Dekan Albert Müller in Konzelebration mit Präses Pfarrer Günter Höfer und Geistlichem Rat Pfarrer Josef Eckert gefeiert wurde. „Die KAB hat im Laufe der 60 Jahre den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns gestellt. Hoffen wir, dass die KAB St. Heinrich auch in Zukunft die Maxime ,Sehen, Urteilen, Handeln’ beibehält“, sagte Albert Müller.

Nach dem Festgottesdienst feierten über 100 Mitglieder und Gäste der KAB St. Heinrich das Jubiläum im Pfarrheim. Mit dabei waren zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kirche und KAB-Diözesan-, Kreis- und Ortsverbänden mit sieben Bannerabordnungen. Präses Günter Höfer, Vorsitzende Angelika Scherzer und deren Stellvertreter Horst Battert ehrten gemeinsam verdiente Mitglieder.

Früher „Katholisches Werkvolk“

Vorsitzende Angelika Scherzer gab mit einer Beamer-Präsentation einen Rückblick auf die letzten 60 Jahre der KAB, ehemals „Katholisches Werkvolk“ in St. Heinrich. Mit ihren 104 Mitgliedern sei die KAB-Ortsgruppe St. Heinrich eine lebendige Gemeinschaft von Christen, von Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern und ihren Familien; ein kirchlicher Verband mit sozialen und berufspolitischen Zielen. Die Gründungsversammlung hatte am 8. Dezember 1950 im Gasthaus „Goldene Krone“ in der Pödeldorfer Straße stattgefunden. Valentin Trautner wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt; Gründungspräses war Pfarrer Franziskanerpater Rigobert Spohn. Ein besonderer Höhepunkt der Vereinschronik war die erste Bannerweihe des Katholischen Werkvolks St. Heinrich am 7. Dezember 1952. Im Jahr 1973 wurde das Katholische Werkvolk in Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) umbenannt.

Bastelarbeiten kommen gut an

Die KAB sei nach wie vor ein großer unverzichtbarer Mosaikstein im Leben der Pfarrei St. Heinrich und präge innerhalb der Stadt Bamberg und der Diözese das Erscheinungsbild „Katholische Arbeitnehmerbewegung“ mit, so Scherzer. Sie setze sich bei Aktionen und Veranstaltungen des KAB-Kreis- und Diözesanverbandes ein, damit diese von Erfolg gekrönt werden.

Vorsitzende Angelika Scherzer würdigte vor allem das Engagement des KAB-Frauen-Aktivkreises. Neben Gedächtnistraining, Gymnastik, Spiel und Unterhaltung nehme das Basteln einen breiten Raum ein. Die gebastelten Artikel würden seit 1996 Jahr für Jahr in Oster- und Adventsbasaren angeboten. Der Erlös von rund 30 000 Euro innerhalb von 14 Jahren sei für die Mission, für „Menschen in Not“, „Circus Giovanni“ und anderen Projekte sowie bei Katastrophen gespendet worden.

Bürgermeister Werner Hipelius lobte das ehrenamtliche Engagement von Bürgern in der KAB St. Heinrich. KAB-Diözesansekretär Ralph Korschisky betonte, die KAB wäre schon immer Motor, sich für den Schutz des freien Sonntags, gegen den verkaufsoffenen Sonntag einzusetzen. Dankenswerterweise habe die Stadt Bamberg nur einen verkaufsoffenen Sonntag. Die Beratungsanfragen beim Diözesanverband nähmen rapide zu, so Korschisky. Viele suchten bei der KAB Rat und Hilfe. Der Vorsitzende des KAB-Kreisverbands Bamberg-Stadt, Heinrich Hummel, wies darauf hin, dass die KAB St. Heinrich den größten Ortsverband bilde und im Stadtbereich übergreifende Aufgaben wahrnehme. Weitere Glückwünsche und Geschenke überbrachten die Vorsitzenden Norbert Schnugg und Oskar Tomaszek von den Tochtergemeinschaften KAB St. Kunigund und KAB St. Anna. Musikalisch umrahmt wurden die verschiedenen Festprogrammpunkte vom Instrumental-Ensemble „Classico“ aus Forchheim.

Kopie vom Originalbericht

Quelle: FT, Donnerstag, den 06.01.2011, in Ausgabe A, Seite 12

Die Ortsgruppe St. Heinrich der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung
feiert in Bamberg ihr 6O-jähriges Bestehen

Unverzichtbarer Mosaikstein im Leben der Pfarrei


Unter dem Motto „KAB St. Heinrich Bamberg blickt zurück – und schaut nach vom!“ feierte die Ortsgruppe Bamberg der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung ihr 60-jähriges Bestehen. Dem Festakt im Pfarrheim ging ein Dankgottesdienst voraus, der von Diözesanpräses Dekan Albert Müller zusammen mit Präses Pfarrer Günter Höfer und Geistlichen Rat Pfarrer Josef Eckert zelebriert wurde. In seiner Ansprache erläuterte Albert Müller, wie die Jubilarin im Laufe der 60 Jahre „den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns“ stellte und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die KAB St. Heinrich auch beim „Schauen nach vom“ in Zukunft die Maxime „Sehen, Urteilen, Handeln“ beibehält.

Nach dem Festgottesdienst feierten über 100 Mitglieder und Gäste der KAB St. Heinrich das Jubiläum im Pfarrheim. Stellvertretender Vorsitzender Horst Battert begrüßte zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kirche und KAB-Diözesan-, Kreis- und Ortsverbänden mit sieben Bannerabordnungen.

Bürgermeister Werner Hipelius überbrachte die Glückwünsche der Stadt Bamberg und würdigte in seinem Grußwort vor allem das ehrenamtliche Engagement von Bürgern in der KAB St. Heinrich. Unsere Demokratie funktioniere auch wegen dieses Engagements. Der Sozialverband KAB bringe zwei Bereiche zusammen: Arbeit und persönlichen Glauben.

Das Gesicht der KAB und deren soziale Gestalt würden durch das christliche Menschenbild geprägt: Die Marktwirtschaft steht im Dienst der Menschen. Hätten alle danach gehandelt, wäre uns manche Wirtschafts- und Finanzkrise erspart geblieben. Die KAB praktiziere Solidarität, indem sie sich für Arbeitnehmer und Arbeitssuchende einsetzt. Sie setze sich mit deren Fragen auseinander und decke politische Hintergründe auf. Er wünsche der KAB St. Heinrich weiterhin solidarisches Zusammenstehen und viele Impulse für die Arbeit.

KAB-Diözesansekretär Ralph Korschinsky übermittelte die Grüße des Diözesanvorstandes. Dabei betonte er, die KAB wäre schon immer Motor des Einsatzes für den Schutz des freien Sonntags gegen den verkaufsoffenen Sonntag gewesen. Dankenswerterweise habe die Stadt Bamberg nur einen verkaufsoffenen Sonntag. Auch die Initiative „Rente für Mütter“ beruhe auf ein Engagement der KAB, so Korschinsky. Zur Zeit herrsche ein Abbau der Sozialsysteme. Es gehe immer mehr um den Eigennutz. „Wer Geld hat, kommt vorwärts“. Gegen dieses unsolidarische Verhalten sei vor allem der Widerstand der KAB gefragt. Die Beratungsanfragen beim Diözesanverband nähmen rapide zu, viele suchen bei der KAB Rat und Hilfe. Korschinsky dankte für das Engagement der KAB St. Heinrich. Er hoffe auf weitere gute Zusammenarbeit.

Für den Kreisverband Bamberg-Stadt überbrachte dessen Vorsitzender Heinrich Hummel Glückwünsche. Er wies darauf hin, dass die KAB St. Heinrich den größten Ortsverband bildet und im Stadtbereich übergreifende Aufgaben wahrnehme. Er dankte allen Ortsverbänden, die hier der Jubilarin Ehre erwiesen.

Weitere Glückwünsche und Geschenke für die Jubilarin überbrachten die Vorsitzenden Norbert Schnugg und Oskar Tomaszek von den Tochtergemeinschaften KAB St. Kunigund und KAB St. Anna.

Nach einem Imbiss vom kalten Büfett für alle Gäste ehrten Präses Günter Höfer Vorsitzende Angelika Scherzer und deren Stellvertreter Horst Battert als verdiente Mitglieder. Für 40 Jahre Verbandszugehörigkeit wurden mit der KAB-Ehrennadel, einer Dankurkunde sowie Brot und Rose Walter Just, Johanna Schmitt, Eduard Schmitt und Irmgard Feuerlein ausgezeichnet. Josef Bogensperger wird für seine 50-jährige Treue zur KAB wegen Erkrankung persönlich vom Vorstand bei einem Besuch geehrt. Die KAB St. Heinrich freut sich über jedes neue Mitglied; sie nahm deshalb feierlich Isolde Keilholz in ihre Reihen auf.

Anschließend gab Vorsitzende Angelika Scherzer mit einer Beamer-Präsentation einen Rückblick auf die 60-jährige Geschichte der KAB, ehemals „Katholisches Werkvolk“ in St. Heinrich. Am 8. Dezember 1950 fand die Gründungsversammlung im Gasthaus „Goldene Krone“, Pödeldorferstr., statt. Valentin Trautner wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt; Gründungspräses war Pfarrer Franziskanerpater Rigobert Spohn

Ein besonderer Höhepunkt der Vereinschronik war die erste Bannerweihe des Katholischen Werkvolks St. Heinrich am 7. Dezember 1952. Die monatlichen Veranstaltungen und Sitzungen der Ortsgemeinschaft fanden abwechselnd in den Nebenzimmern der Gasthäuser „Zur Weißenburg“, „Goldene Krone“ und „Cafe Diana“ statt, bis die Werkvolk-Gemeinschaft nach Einweihung des Freizeitwerkes am 1. November 1961 dort eine Heimat gefunden hatte. Im Jahr 1973 wurde das Katholische Werkvolk in Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) umbenannt. Genau am Tag der Gründung, am 8. Dezember, wurde im Jahr 2000 das 50-Jahr-Jubiläum mit Weihe eines neuen Banners groß gefeiert.

Die KAB sei nach wie vor ein großer unverzichtbarer Mosaikstein im Leben der Pfarrei St. Heinrich und präge innerhalb der Stadt Bamberg und der Diözese das Erscheinungsbild „Katholische Arbeitnehmerbewegung“ mit, so Scherzer. Sie setze sich bei Aktionen und Veranstaltungen des KAB-Kreis- und Diözesanverbandes ein, damit diese von Erfolg gekrönt werden.

Die Vorsitzende Angelika Scherzer würdigte vor allem das Engagement des KAB-Frauen-Aktivkreises. Neben Gedächtnistraining, Gymnastik, Spiel und Unterhaltung nehme das Basteln einen breiten Raum ein. Die gebastelten Artikel würden seit 1996 Jahr für Jahr in Oster- und Adventsbasaren angeboten. Der Erlös von rund 30000 Euro innerhalb von 14 Jahren konnte für die Mission, für „Menschen in Not“, „Circus Giovanni“ und andere Projekte sowie bei Katastrophen gespendet werden. Im Einzelnen zeigte Angelika Scherzer in Bildern auf, dass die KAB-Ortsgruppe St Heinrich mit ihren 104 Mitgliedern eine lebendige Gemeinschaft von Christen, von Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern und ihren Familien ist; ein kirchlicher Verband mit sozialen und berufspolitischen Zielen, damit die Arbeit dem Menschen dient.

Musikalisch umrahmt wurden die verschiedenen Festprogrammpunkte vom Instrumental-Ensemble „Classico“ aus Forchheim unter der Leitung von Regine Lüttich. In das gemeinsame, abschließende Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ stimmten auch die Festgäste ein.                                                                                      Horst Battert

Kopie vom Originalbericht

Quelle: Heinrichsblatt, Nr. 4, Ausgabe B, am 23.01.2011 auf Seite 18

Bilder von der Veranstaltung siehe Internetseite KAB St. Heinrich