03.04.2011 Heinrichsblatt, S25

Jahreshauptversammlung KAB Maria Hilf/St. Wolfgang

Arbeitnehmerhilfe muss man beantragen

Bamberg (rh) — Nach einem Gottesdienst für die lebenden und gestorbenen Mitglieder, den Präses Pfarrer Heinrich Oberle zelebrierte, trafen sich die Mitglieder der KAB Maria-Hilf/St. Wolfgang zu ihrer Jahresversammlung.

Nach einem Totengedenken für Josef Krappmann wies der Vorsitzende Walter Stillerich in seinem Rechenschaftsbericht darauf hin, wie wichtig der arbeitsfreie Sonntag sei. Es sei zu diesem Thema auch ein Gottesdienst in der Fastenzeit geplant. Stillerich bat auch um die Teilnahme an den Sozialwahlen im April und Mai.

Er berichtete weiter, dass die Beitragserhöhung des Bundesverbandes vom Diözesanverband bis Ende 2010 nicht an die Mitglieder weiter gegeben worden sei. Ab diesem Jahr würden aber nun die neuen Beiträge gelten. Es gebe nun aber auch einen Sozialbeitrag für Mitglieder mit geringerem Einkommen und pflegebedürftige Mitglieder könnten ganz beitragsfrei gestellt werden.

Stillerich verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Christliche Arbeitnehmerhilfe (CAH), die in Not geratene Mitglieder kurzfristig mit Darlehen und Zuschüssen unterstütze. Diese Hilfen müssten aber beantragt werden. Die KAB als Sozialverband berate ihre Mitglieder über Fragen des Arbeits- sowie Sozialrechts und vertrete die Mitglieder vor dem Arbeits- und Sozialgericht.

Auf der Pfarreiebene kämen die Veranstaltungen und Vorträge des Ortsverbandes recht gut an, berichtete Stillerich. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern für die in der KAB und der Pfarrei geleistete Arbeit. Besonders bedankte er sich bei Präses Pfarrer Oberle mit den Worten: „Er möge uns noch lange erhalten bleiben“: Pfarrer Oberle bedankte sich mit einem „Vergelt’s Gott“ bei allen Mitgliedern für die sehr gute Zusammenarbeit.

Zum Schluss wurde noch auf die 60-Jahr-Feier der KAB Maria-Hilf/St. Wolfgang am 5. November hingewiesen.

Quelle: Heinrichsblatt, Nr. 14, Ausgabe B, am 03. April 2011 auf Seite 25