21.09.2018 Bericht und Bild: Udo Scherzer

DV-Seniorenwallfahrt 2018 nach Wemding

Der FT berichtet am 21.09.2018 auf Seite 14:

KAB-Senioren auf Wallfahrt

Bamberg — Jedes Jahr am letzten Dienstag im August veranstaltet die KAB (Katholische Arbeitnehmer-
Bewegung) in der Erzdiözese Bamberg eine Seniorenwallfahrt. In diesem Jahr stand die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein in Wemding auf dem Programm.

Aus allenTeilen der Erzdiözese kamen mit vierzehn Bussen fast 700 Wallfahrer zusammen. Vom Treffpunkt aus zog der Wallfahrtszug mit KAB-Präses Dekan Albert Müller singend und betend zur Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein. Angeführt wurde die Wallfahrt von 20 KAB-Bannern und begleitet wurde sie vom Musikverein Wallenfels.

Die Wallfahrtsbasilika birgt viele Kunstschätze und gibt ein Zeugnis vom tiefen Glauben unserer Vorfahren, die den Raum geplant und gestaltet haben. Das Besondere der Wallfahrtsbasilika ist der Brunnen-Altar mit dem Gnadenbild „Unserer Lieben Frau von Wemding – Mutter der Gnade“. Zu ihren Füßen fließt frisches Quellwasser aus goldenen Muscheln in vier Schalen nieder. Viele Gläubige benetzen ihre Augen damit und vertrauen auf die Fürsprache der Gottesmutter.

Die KABler aus der Erzdiözese Bamberg füllten die zusätzlich bestuhlte Basilika bis auf den letzten Platz. Als Hauptzelebrant feierte KAB-Präses Dekan Albert Müller mit seinen Senioren aus der Erzdiözese Bamberg einen eindrucksvollen Gottesdienst.

Individuelles Programm

Nach dem Gottesdienst wurden die Teilnehmer im Wallfahrer-Wirtshaus und im Lokal Meerfräulein in Wemding reichlich mit Mittagessen versorgt.

Die offizielle Verabschiedung der Wallfahrer erfolgte durch Präses Albert Müller, der auch den Dank an alle Teilnehmer und Helfer – besonders an Heike Morbach aus dem KAB-Büro für die gute Organisation – aussprach. Nach dem Genuss der schmissigen Klänge vom Musikverein Wallenfels hat jede Busgemeinschaft ihr eigenes Nachmittagsprogramm individuell selbst gestaltet. Udo Scherzer

Die Wallfahrt wurde angeführt von 20 KAB-Bannern. Foto: Udo Scherzer

Das Heinrichsblatt berichtet am 28.10.2018 auf Seite 28:

23. Seniorenwallfahrt der KAB Bamberg nach Wemding zur Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein

„Wir ziehen zur Mutter der Gnade“

Bamberg/Wemding (sche) - Die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein in Wemding war das Ziel der diesjährigen Seniorenwallfahrt, zu der die KAB - Katholische Arbeitnehmer-Bewegung - in der Erzdiözese Bamberg eingeladen hatte. Aus allen Teilen der Erzdiözese kamen mit vierzehn Bussen fast 700 Wallfahrer zu dieser größten Veranstaltung der KAB Bamberg.

Vom Treffpunkt bei der Leonhard-Fuchs-Schule zog der Wallfahrtszug mit KAB-Präses Dekan Albert Müller singend und betend zur Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein. Angeführt wurde die Wallfahrt von 20 KAB-Bannern und begleitet wurde sie vom Musikverein Wallenfels. Bei der Kirche angekommen wurden die Gläubigen vom Wallfahrtsdirektor Norbert Traub in Empfang genommen.

Die Wallfahrt, angeführt von den KAB-Bannern, hat das Ziel, die Wallfahrtsbasilika, erreicht. Fotos: Udo Scherzer
Hauptzelebrant beim Gottesdienst in der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein war KAB-Präses Dekan Albert Müller

Im Gotteshaus begrüßte Wallfahrtsdirektor Norbert Traub die Gäste aus der Erzdiözese Bamberg und gab einige Erläuterungen zur Wallfahrt und zur Basilika. Neben dem Hauptzelebranten KAB-Präses Dekan Albert Müller wirkten außerdem beim Gottesdienst noch Wallfahrtsdirektor Traub, Pater Thomas, Pfarrer Oliver Schütz, Pater Cyriac und Julian Altmann mit.

In der Predigt stellte der KAB- Präses die Frage: „Warum ziehen wir zur Mutter der Gnade, warum pilgern und wallfahren überhaupt so viele Menschen jeden Alters?“ Wie bei allen Heiligtümern werde hinter den Heiligen und Maria die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes gesehen, seine Liebe zu uns.

So sei auch die KAB-Wallfahrt ein Ausdruck der Verehrung der Gottesmutter. Albert Müller: „Mit der heutigen Wallfahrt verbinden die KABler zwei Anliegen: sie wollen Gott suchen, begegnen und verehren, aber sie suchen auch die Gemeinschaft und Begegnung mit Gleichgesinnten.“

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen Nächsten wie dich selbst!“ ln diesem Sinn habe der Glaube an Gott auch immer eine soziale Dimension. Die KAB sei ein sozialpolitischer kirchlicher Verband, der sich für eine gerechtere und solidarische Welt und für Gerechtigkeit in der Arbeitswelt einsetze. So für einen gerechten Lohn, einen realistischen Mindestlohn und eine solidarische Alterssicherung. Die KAB zeige sich auch solidarisch in der Weltbewegung christlicher Arbeitnehmer (WBCA) und unterstützt das Partnerprojekt Fivoy in Madagaskar.

„Die Mutter der Gnade“, so Müller, „soll uns Vorbild sein und unseren Glauben stark machen für einen größeren Glauben an Gott und an eine bessere Welt. Wir sollen bei all unserem Tun Gott um Rat fragen Jesus was soll ich tun?'“, so wie wir es von Maria kennen gelernt haben, als sie bei der Verkündigung fragte ,Wie soll das geschehen?'“. Müller zitierte auch das Magnificat „der die Mächtigen vom Thron stürzt und die Niedrigen erhöht“ und stellte in diesem Zusammenhang die Frage: „Sollten wir nicht von dieser Beherztheit lernen, denn das ist Solidarität mit den Kleinen und Kleingemachten?“

So könnte das Gnadenbild von Wemding zu uns sprechen: „Schaut auf ihn und hört auf ihn! Lasst seine Frohe Botschaft vom Reich Gottes unter den Menschen Wirklichkeit werden, nehmt eure Verantwortung ernst und vertraut auf die Möglichkeiten Gottes!“

ln der Mittagspause wurde auch eine Solidaritätssammlung durchgeführt. Ihr Erlös wurde in diesem Jahr dreigeteilt, ein Drittel für die Frauenprojekte in Madagaskar und ein Drittel für die CAH (Christliche Arbeiterhilfe), die schnelle und unbürokratische Hilfen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewährt.

Ein weiteres Drittel geht an Pater Cyriac aus Windheim, der aus der indischen Provinz Kerala stammt, die durch ein Jahrhundert-Hochwasser schwer geschädigt wurde, Mensch und Tier wurden getötet und Hab und Gut vernichtet.

Viele Gläubige ließen sich den Wassersegen nach dem Mittagessen in der Basilika geben, den Wallfahrtsdirektor Norbert Traub spendete. Auch vom Heilwasser am Brunnen-Altar wurden viele Fläschchen von den Wallfahrern gefüllt, an Ort und Stelle die Augen benetzt oder auch vom Wasser getrunken.

Siehe auch unseren Originalbericht auf unseren Seiten.