Aktuelles

25.10.2010

„Fünf Euro sind ein Hohn und ein Schlag gegen die Menschenwürde“

KAB Bamberg kritisiert neue Hartz-IV-Regelsätze

Bamberg. Als menschenunwürdig bezeichnete Ralph Korschinsky von der KAB Bamberg die Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze. „Die klaren Vorgaben des Bundesverfassungsgericht werden von Union und FDP nicht umgesetzt“, erklärte der Geschäftsführer des katholischen Sozialverbandes. „Fünf oder auch zehn Euro sind ein Hohn.“

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15.10.2010

Bündnis soziales Oberfranken mischt sich ein

Plakataktion in neun Städten

Menschengerechte Löhne, gute Renten, reguläre Arbeit und Zukunft für unsere Jugend – eine Plakatwand mit diesen Forderungen stellte das „Bündnis Soziales Oberfranken“ am Dienstag, 12. Oktober, an der Bushaltestelle in der Ludwigstraße der Öffentlichkeit vor. Die Präsentation in Bamberg war Teil einer oberfrankenweiten Plakataktion, die in allen größeren Städten (Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Marktredwitz) stattfand und – zeitgleich – um 10:00 Uhr startete.

Zum Bündnis gehören der DGB, die afa (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen), die KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) Bamberg, die katholische Betriebsseelsorge im Erzbistum Bamberg und der evangelische kda (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt). Das „Bündnis Soziales Oberfranken“ will dem Sparpaket der Bundesregierung eigene gerechte Maßnahmen entgegensetzen und auf die sich aus dem Sparpaket ergebenden regionalen Probleme aufmerksam machen und sich für ein sozial gerechtes Oberfranken einsetzen. An der Bushaltestelle Ludwigstraße präsentierten Martin Becher (afa), Ralph Korschinsky (KAB) und Gottfried Schneider von der IG Metall die Plakataktion, die zehn Tage dauern wird.

Deshalb lauten unsere Forderungen:

Menschengerechte Löhne!
Mindestlöhne statt Armutslöhne
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Genügend Ausbildungsplätze und Übernahme in die Betriebe!
Keine Studiengebühren!
Wiedereinführung der Rente mit 65
Erwerbsminderungsrenten ohne Abschlag
Unbefristete und sozialversicherungspflichtige Arbeits-plätze
Weniger Leiharbeit, Teilzeit und Minijobs

Bündnis Soziales Oberfranken

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22.09.2010

SOLIDARISCH STATT PAUSCHALE

STOPPAUSCHALE DEIN KOPF ZÄHLT

Noch laufen die Beratungen für einen Gegenvorschlag zur Regierungskommission in unserem Reform-Bündnis. Wir haben uns als KAB aktiv eingebracht. Im Bündnis wird die KAB vom Bundesvorsitzenden offiziell vertreten.
Im Kampf gegen die Kopfpauschale / Gesundheitsprämie haben wir schon begonnen Unterschriften zu sammeln. Es fehlen noch einige um 20.000 Unterschriften für eine Petition zu haben. Zur Bündelung aller Aktivitäten unterstützen wir jetzt als KAB die Kampagne des DGB. Auf die zweite Welle kommt es an. Unterlagen bitte downloaden oder im KAB Büro bestellen.

KAB Diözesanverband Bamberg e.V.
Ludwigstraße 25
96052 Bamberg
Tel.: 0951/91691-0
Fax: 0951/91691-49

www.stoppauschale.de

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22.09.2010

Hoffnung bringt Veränderung

15. Seniorenwallfahrt der KAB nach Ingolstadt

Bamberg / Ingolstadt (ds). „Damit ihr Hoffnung habt“ – dieses Motto des ökumenischen Kirchentages hatten sich auch die Teilnehmer der 15. Seniorenwallfahrt der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Bamberg e. V. auf ihre Fahnen geschrieben, als sie sich am 31. August an der Saturn Arena sammelten, wo sie von dem Stadtrat Johann Achhammer begrüßt wurden. Danach pilgerten sie durch die Fußgängerzone zum Ingolstädter Münster „Zur Schönen Unserer Lieben Frau“.

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08.09.2010

Sozialabbau stoppt Integration

KAB-Bundesvorsitzende Zenker appelliert an ein besseres Miteinander

Köln. Das soziale Miteinander und die gesellschaftliche Teilhabe ganzer Bevölkerungsgruppen wird durch den Sozialabbau auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene verstärkt. Zu diesem Ergebnis kommt der katholische Sozialverband, KAB Deutschlands. „Die Schließung von offenen Jugendeinrichtungen, Schwimmbädern sowie Sport- und Freizeitanlagen und nicht zuletzt die Streichungen von Fort- und Weiterbildungsangeboten haben die Integration von Einwanderern und ihren Kindern erheblich erschwert“, betonte Birgit Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands.

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04.08.2010

Gute Arbeit schützt Menschenwürde

KAB-Ausstellung im Bamberger Klinikum

Bamberg (ds). „Ein langfristiges, sozialversichertes Arbeitsverhältnis und ein gerechter Lohn sind wesentlich für die Würde des Arbeitnehmers!“

Diese Aussage zog sich wie ein roter Faden durch die Grußworte der Redner zur Eröffnung der Ausstellung „Gute Arbeit – Hier arbeitet ein Mensch“ 

 Präsentiert von dem KAB-Kreisverband Bamberg-Stadt und dem KAB-Diözesanverband Bamberg, machte die Wanderausstellung auf ihrer Rundreise durch das Erzbistum Station im Klinikum am Bruderwald. Am Montag, 19. Juli, fand dort ein festlicher Empfang statt, der von der Musikerin Sibylle Friz begleitet wurde. Die Bambergerin begeisterte die geladenen Gäste mit satirischen Chansons zu Themen der Arbeitswelt.

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21.06.2010

Fest der Kulturen

Internationaler Tag der KAB

Bamberg (ds). Bamberger Bürger aus Bulgarien, China, Indien, dem Iran, Kolumbien, der Mongolei, der Slowakei und Russland präsentierten ihre Nationen, erläuterten Sitten und Gebräuche und stellten landestypische Kunst und Musik vor.

Sie folgten dem Motto des Festes der Kulturen „Der Traum einer neuen Welt, in der ein Jeder von uns allen zählt“ und zeigten ihre kulturelle Vielfalt. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg hatten zu diesem Internationalen Tag am Sonntag, 13. Juni, nach St. Urban geladen.

CAJ-Diözesankaplan Pfarrer Lars Rebhan aus Hannberg unterstrich in dem der Veranstaltung vorangegangenen Gottesdienst, die Verbundenheit vieler Völker in einer großen Ökumene zwischen Christen, Juden und Moslems, die sich auf den Bund Gottes mit dem Stammvater Abraham gründe.

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10.06.2010

Bamberger gegen Neonazis

Menschenkette und „Fest der Demokratie“

Bamberg (ds). Auf den NPD-Parteitag, der am 4. und 5. Juni in der Konzerthalle stattfand, reagierten die Bürger aus Stadt und Region mit einem friedlichen und kreativen Protest. So riefen die im „Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus“ organisierten Verbände, Gewerkschaften und Religionsgemeinschaften dazu auf, am Freitagabend eine großräumige Menschenkette um die Konzerthalle zu bilden und am Samstag feierten die Bamberger an der Weide das „Fest der Demokratie“.

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09.06.2010

Sparpaket ist unüberlegt, ungerecht und unsozial

KAB: Katholische Arbeitnehmer werden Widerstand leisten

Bamberg (ds). Der Geschäftsführer der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Bamberg, Ralph Korschinsky, kritisiert das Sparpaket der Bundesregierung und kündigt heftigen Widerstand an. Die KAB bezeichnet die Sparpläne von Union und FDP als unüberlegten Schnellschuss, der die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten vertiefen wird. Die KAB betont, dass sich alle Sparpläne daran messen lassen müssen, ob sie für mehr soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sorgen.

Die KAB kritisiert insbesondere, dass die Schwachen der Gesellschaft – Arbeitslose, Behinderte, Familien und Sozialhilfeempfänger – die Hauptlasten zu tragen hätten, während die Gutverdiener und Reichen ungeschoren davonkommen. Korschinsky sieht die Hauptverantwortung dafür bei der FDP: „Seit die FDP in Berlin mitregiert, versucht sie systematisch die sozialen Errungenschaften zugunsten ihrer Klientel abzuschaffen. Hoteliers werden besser, behinderte Arbeitnehmer schlechter gestellt. Gutverdiener werden entlastet, Familien und Sozialhilfeempfänger belastet.“

Die KAB fordert, die Verursacher der Krise endlich an den Kosten zu beteiligen und eine Finanztransaktionssteuer einzuführen. „Was wir schon seit Monaten befürchtet und öffentlich angeprangert haben, ist nun eingetreten. Die Schwächsten der Gesellschaft haften für die Rekordneuverschuldung des Bundes aufgrund des Versagens und der Gier von Banken und Spekulanten. Wir brauchen eine Vermögenssteuer wie in Frankreich. Zudem muss der Spitzensteuersatz angehoben werden, um die Lasten der Krise auch auf starken Schultern zu tragen“, mahnt der KAB-Geschäftsführer und ergänzt: „Als katholische Arbeitnehmerorganisation fragen wir uns natürlich, wie lange die christlichen Parteien noch die fadenscheinigen und falschen Heilsversprechen der FDP aus der liberalen Mottenkiste mitbeten werden? Wann endlich werden verantwortungsbewusste Christen in den Parteien aufstehen und sagen, jetzt reicht es, mit der FDP ist soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften nicht zu machen“.

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02.06.2010

Kopfpauschale: Stoppt Röslers Mogelpackung

KAB-Bundesvorsitzender Hupfauer ruft zur Unterschriftenaktion auf

Köln. Heftigen Widerstand gegen die Pläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, eine 30-Euro-Kopfpauschale einzuführen, kündigt die KAB Deutschlands an. „Das neue Finanzierungskonzept des Gesundheitsministers ist nicht nur eine trügerische Mogelpackung, sondern auch ein unmoralisches Angebot“, sagt Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands.
Mit der generellen Pauschale werden Auszubildende und Geringverdiener genauso stark belastet wie Gutverdiener. „Dies ist unsozial und unmoralisch und wird nicht durch einen einkommensabhängigen Beitragssatz ausgeglichen“, betont der KAB-Chef. Er ruft die Mitglieder des katholischen Sozialverbandes auf, sich an der Unterschriften-Kampagne „Stoppauschale“
www.kab.de/dynasite.cfm?dsmid=72879&dspaid=871117
zu beteiligen, die gemeinsam mit Gewerkschaften und anderen Sozialverbänden initiiert wurde, um eine solidarische Finanzierung im Gesundheitswesen zu stärken.
Hier werde eine unsolidarische Einheitsprämie durch die Hintertür eingeführt und für den Soziaalausgleich müsse jeder einzelne sorgen. „Geringverdiener, einkommensschwache Rentner und Auszubildende müssten um eine Entlastung betteln und eine Bedürftigkeits-prüfung über sich ergehen lassen. „Dies ist unmoralisch. Besonders ältere Menschen fühlten sich einmal mehr als Bittsteller“, kritisiert Hupfauer.

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