Aktuelles

07.06.2011

Gute Arbeit braucht Mindestlohn

Ausstellungseröffnung im Bistumshaus

Bamberg (ds). Der Appell nach der Einführung eines Mindestlohns zog sich wie ein roter Faden durch die Reden zur Eröffnung der Ausstellung „Gute Arbeit – Hier arbeitet ein Mensch“ im Bistumshaus St. Otto am Heinrichsdamm.

Die KEB-Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt Bamberg e.V., das Bistumshaus St. Otto und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Bamberg hatten zu einem Empfang geladen, bei dem der Hauptredner Dr. Manfred Böhm – Leiter der Arbeitnehmerpastoral in der Erzdiözese Bamberg – einen gerechten Lohn für gute Arbeit forderte.

Dietmar Stark, Öffentlichkeitsreferent d. KAB

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10.05.2011

"Ein guter Christ ist niemals ein Duckmäuser"

1. Mai-Kundgebung in Nordhalben 

"Gleiche Arbeit – gleicher Lohn“– das war die Hauptforderung bei der 1. Mai-Kundgebung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Nordhalben. Beteiligt waren daran die KAB-Kreisverbände Kronach-Hof und Lichtenfels-Coburg-Kulmbach sowie der KAB-Diözesanverband Bamberg.

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21.04.2011

Hartz IV ist Irrsinn!

KAB-Info- und Diskussionsabend in St. Heinrich

Bamberg (ds). „Gerechtigkeit und Arbeitslosengeld II – Wie geht das zusammen?“ Um diese Frage drehte sich ein Informations- und Diskussionsabend, der am Freitag, dem 15. April, im Pfarrheim St. Heinrich stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Kreisverband Bamberg-Stadt der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). KAB-Geschäftsführer Ralph Korschinsky führte in das Thema ein und setzte sich mit den verschiedenen Aspekten der neuen Hartz IV-Regelung kritisch auseinander.

So bemängelte er, dass die Bundesregierung der ihr vom Bundesverfassungsgericht auferlegten Aufgabe der Schaffung von Transparenz bei der Berechnung der Hartz IV-Sätze nicht nachgekommen ist. Ganz im Gegenteil, bei der neuen Berechnung der Hartz IV-Sätze wurden nur die unteren 15 Prozent der durchschnittlichen Einkommen herangezogen – vorher waren es die unteren 20 Prozent. Also wurde hier eine verringerte Ausgangsbasis als Berechnungsgrundlage benutzt und einzelne Bedarfspositionen – wie Bekleidung und Schuhe, Nachrichtenübermittlung und Hygiene – 2011 im Vergleich zum Jahr 2009 weitaus niedriger angesetzt. Dies sei ein Hohn, wenn man die allgemein steigenden Lebenshaltungskosten betrachte. Des Weiteren wurde die Rentenversicherungspflicht abgeschafft, was bedeutet, dass für ALG II-Bezieher keine Leistungen mehr auf ihr Rentenkonto einbezahlt werden und sich somit für sie die Gefahr der Altersarmut extrem gesteigert habe.

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09.03.2011

Stellungnahme der KAB Bayern zum 8. März 2011: 100 Jahre Internationaler Frauentag

KAB Bayern fordert neue "Spielregeln" für mehr Teilhabegerechtigkeit

Trotz der unbestrittenen Erfolge bei der Gleichstellung von Frauen und Männern in den zurückliegenden 100 Jahren, besteht aus Sicht der KAB Bayern weiterhin erheblicher politischer und gesellschaftlicher Handlungsbedarf. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, berufliche Karrieremöglichkeiten und eine nachteilsfreie Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden vielen Frauen noch immer vorenthalten. Die Diskriminierung von Frauen als Handelsware wird in der Werbebranche ständig neu praktiziert, die sexuelle Ausbeutung und Versklavung von Mädchen und Frauen in der Zwangs-Prostitution scheint gesellschaftliche Normalität.

Frauen sind nach wie vor volkswirtschaftliche Manövriermasse: Bei Fachkräftemangel werden sie gerufen, bei Vollbeschäftigung zurück an den Herd geschickt. Vor allem Mütter gelten als Arbeitskraftressource. In wirtschaftlichen Notzeiten wird ihnen suggeriert, dass es leicht und gut für sie sei, ihre Mutterpflichten mit einer flexiblen, mobilen und dynamischen Vollzeiterwerbsarbeit zu verbinden. Das Hausfrauen- und Ernährermodell habe ausgedient, die Ehe sei keine Altersversorgung und wer nicht mitspiele, werde mit Altersarmut bestraft. Die Frauen wissen das schon lange, sind gegen die neuen HeilsverkünderInnen aber zurecht misstrauisch. Die guten, flexiblen und verlässlichen Kinderbetreuungsplätze fehlen seit Jahrzehnten und trotz Rechtsanspruch für alle ab 2013 sind doch nur für 35 Prozent der Kinder zeitlich limitierte Angebote geplant.

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09.12.2010

Miteinander für soziale Gerechtigkeit

KAB-Diözesanverbandsleitungssitzung in Nürnberg

Nürnberg / Bamberg (ds). Die konstituierende Sitzung der Diözesanverbandsleitung der KAB Bamberg am 13. November im Caritas-Pirkheimer-Haus in Nürnberg, war von drei Schwerpunkten bestimmt: Der Vorstellung und Einführung der neuen Leitungskräfte, der Planung der zukünftigen Arbeit und der Teilnahme an der großen DGB-Kundgebung gegen das Sparpaket der Bundesregierung.

30 000 Menschen hatten sich unter dem Motto „Gerecht geht anders“ auf dem Nürnberger Kornmarkt versammelt

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13.11.2010

Soziale Gerechtigkeit – für eine stabile Demokratie!

Aktionstag am 13. November 2010 in Nürnberg

Wir waren dabei!

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05.11.2010

KAB beschließt Obertrubacher Erklärung 2.0

Diözesanverbandstag in Obertrubach

Obertrubach (ds). Am achten und neunten Oktober versammelte sich das höchste, beschlussfassende Gremium der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Bamberg, das nur alle vier Jahre tagt, im Arbeitnehmerbildungshaus in Obertrubach in der Fränkischen Schweiz. Aus allen Teilen des Erzbistums waren die 180 Delegierten der Kreis- und Ortsverbände zu dem zweitägigen Diözesansverbandstag gekommen, um über den Leitantrag für eine sozial gerechtere Gesellschaft zu entscheiden, neue Leitungskräfte zu wählen und scheidende Amtsträger sowie verdiente KAB-Mitglieder zu ehren und eine Beitragsanpassung vorzunehmen. Gäste des Diözesanverbandstages waren Georg Hupfauer – Bundesvorsitzender der KAB Deutsch-lands – und Siegfried Koch Organisationssekretär vom DGB in Oberfranken. Moderiert wurde die Veranstaltung von Rudolf Letschert – KAB-Referent für Verbands-entwicklung aus München.

Lothar Bischof neuer Diözesanverbandsvorsitzender

Die Delegierten entlasteten nach dem Rechenschafts-bericht des Vorstandes und des Kassenberichts den Diözesanverbandsvorstand und die Kassenführerin und dankten den Verantwortlichen für die geleistete Arbeit. Bei den Wahlen zur Diözesanverbandsleitung wurde Lothar Bischof von den Delegierten als neuer Diözesan-verbandsvorsitzender bestimmt. Werner Böhnlein, der scheidende Amtsträger, bleibt dem Diözesanverband aber als Beirat erhalten. Zur neuen – und alten – Diözesanverbandsvorsitzenden wurde Ingrid Schumann gewählt. Zu Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter beriefen die Delegierten Luise Müller, Renate Tassler, Dr. Siegfried Ecker und Norbert Schnugg. Dekan Albert Müller wurde erneut für weitere vier Jahre zum Diözesanpräses ernannt und Dr. Manfred Böhm besetzt das Amt des Geistlichen Begleiters.

KAB Diözesanverband Bamberg e.V.

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03.11.2010

Eine Bereicherung der deutschen Gesellschaft

Lesung mit Nevfel Cumart in St. Gangolf

Bamberg (ds). Er sei „eine Bereicherung der deutschen Gesellschaft“ – mit dieser Begründung wurde der deutsch-türkische Schriftsteller und Dichter Nevfel Cumart eingebürgert. Pikanterweise war in der Ablehnung zwei Jahre vorher die Formulierung, er „falle der Gesellschaft zur Last“ gebraucht worden. Diese und andere Anekdoten schilderte Cumart während seiner Lesung am Freitag, den 22. Oktober, im Pfarrheim von St. Gangolf. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Heimat in der Fremde“ und war vom Kreisverband Bamberg-Stadt und dem Ortsverband St. Gangolf der KAB – im Rahmen der 16. Interkulturellen Wochen – organisiert worden.

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26.10.2010

Stadtgespräch in Nürnberg

Am 16.10.10 hatten die KAB Nürnberg-Fürth und Nürnberg-Süd ihr Stadtgespräch, das zweimal im Jahr öffentlich stattfindet im Fenster zur Stadt. Der Raum war voll besetzt und es waren viele Leute da, die nicht KAB-Mitglieder sind. Sie beteiligten sich rege an der Diskussion. Die Moderation hatte KAB-Kreisvor-sitzender Nürnberg-Fürth, Dr. Siegfried Ecker, und KAB-Sekretär Nürnberg Süd, Kurt Schmidt.
Thema: „Fair teilen statt sozial spalten.“ – Zum Sparpaket der Bundesregierung.

Stadtgespräch, 16.10.10

Fair teilen wäre die Devise,
wenn man dies im Staat zuließe.
Soziale Spaltung kommt von oben,
die Gleichgewichte sind verschoben.
Die Reichen werden immer reicher
und Armut macht das Leben bleicher.
Ein Sparpaket wird schnell geschürt,
das prompt auf falsche Gleise führt.
Das Stadtgespräch, für alle offen,
hat wieder mal den Kern getroffen:

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25.10.2010

„Fünf Euro sind ein Hohn und ein Schlag gegen die Menschenwürde“

KAB Bamberg kritisiert neue Hartz-IV-Regelsätze

Bamberg. Als menschenunwürdig bezeichnete Ralph Korschinsky von der KAB Bamberg die Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze. „Die klaren Vorgaben des Bundesverfassungsgericht werden von Union und FDP nicht umgesetzt“, erklärte der Geschäftsführer des katholischen Sozialverbandes. „Fünf oder auch zehn Euro sind ein Hohn.“

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