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KAB Pressemitteilung

Hohe Spritpreise vertiefen die Grenzen zwischen Arm und Reich – Bundespräses der KAB appelliert an die Bundesregierung

Symbol Stellungnahme

Köln, 19. März 2026: Die diesjährige Jahreskonferenz der vom 16. bis 18.3.2026 in Berlin tagenden Geistlichen Leitungen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) stand unter dem Motto „Grenzen erkennen, Grenzen überwinden“. Die tiefgehende Befassung mit dem Berliner Mauerbau und dessen bis heute spürbaren Folgen war Anlass, einen gründlichen Blick auf heutige soziale Spaltungen und weitere Gräben in der Hauptstadt und Deutschland zu werfen. Intensive Gespräche u.a. mit Erzbischof Heiner Koch wiesen deutlich auf die Rolle der sozialethischen Verbände und besonders der KAB für den grundlegenden Zusammenhalt unserer Gesellschaft hin.

Vor diesem Hintergrund appelliert Bundespräses Stefan-Bernhard Eirich zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen an die Bundesregierung, die sich aufgrund der rasant ansteigenden Energiekosten vertiefenden Risse zwischen Arm und Reich wahrzunehmen und durch geeignete politische Maßnahmen gegenzusteuern. Kurzfristig schlagen die Geistlichen Leitungen eine Erhöhung der Pendlerpauschale und eine deutliche Reduzierung des Preises für das Deutschland-Ticket vor. Mittelfristig bis langfristig mahnen die Geistlichen Leitungen eine entschlossene Abkehr von der bisherigen Energiestrategie der Bundesregierung an. „Spätestens die verheerenden Folgen des Irankrieges zeigen, dass die von der schwarz-roten Koalition vollzogene Rolle-Rückwärts zu fossilen Energieträgern ein kolossaler Irrtum ist“, so Bundespräses Eirich. Es herrscht Einigkeit darüber, dass es beim Stichwort „neue Grenzen“ aber auch darum geht, durch eine wertschätzende Rhetorik das gesellschaftliche Miteinander zu würdigen und die Bemühungen aller, die die Gräben in Deutschland überwinden wollen, zu unterstützen.