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Klingbeils Agenda ohne Antwort auf die Verteilungsfrage

Köln, 1. April 2026: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB) kritisiert die Vorschläge aus der Grundsatzrede von Lars Klingbeil (SPD) deutlich und verweist auf die aktuelle Stellungnahme ihres Bundesvorstands: Diese Reformdebatte geht in die falsche Richtung.

Statt gerechter Verteilung setzt Klingbeil vor allem auf mehr Erwerbsarbeit, mehr Druck und Einschnitte bei der sozialen Absicherung. Die zentrale Frage bleibt unbeantwortet: Wer trägt die Lasten – und wer nicht?

„Wir erleben erneut, dass die Lasten nach unten weitergereicht werden, während große Vermögen geschont werden. Das ist sozial ungerecht und politisch brandgefährlich“, so Sarah Prenger, geschäftsführende Bundesvorsitzende der KAB.

Während von vielen mehr verlangt wird, bleibt unklar, welchen Beitrag große Vermögen leisten sollen. Gleichzeitig drohen Verschlechterungen bei Rente und Sozialstaat, die vor allem diejenigen treffen, die ohnehin schon viel schultern.

Der Bundesvorstand der KAB macht klar: Soziale Sicherheit ist die Grundlage für Zusammenhalt. Reformen dürfen nicht auf Kosten der Beschäftigten und sozial Schwächeren gehen.

Wir sagen: Mehr Druck löst keine Krise. Was es braucht, ist mehr Gerechtigkeit.